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Sonntag, 16. November 2014

Herbstgradient


Es ist Sonntag! Das heißt, ich habe tatsächlich mal etwas Zeit für Nail Art, auch wenn es nur ein einfaches Gradient ist. Als Basis habe ich zwei Schichten 243 Plum Red von Kiko lackiert, antrocknen lassen und danach mit p2 Eternal und einem Make Up Schwämmchen das Gradient aufgetupft. Ging unheimlich schnell, weil unordentliche Übergänge bei so dunklen Farben nicht besonders auffallen.
Ich glaube, solche Gradients mit Schwarz werde ich öftter machen, die gehen schnell und einfach und das Endergebnis sieht selbst an meiner rechten Hand gut aus, obwohl meine linke Hand eigentlich nicht gern ordentliche Gradients macht, die steht eher aus Balken.

Als Topcoat habe ich mal den BTGN High Gloss Top Sealer von Essence ausprobiert und bin begeistert - der trocknet ja beinahe genauso schnell wie die alte Quick Dry Variante! Allerdings ist er so glossy, dass ich keine anständigen Makros schießen konnte, der starke Glanz hat den Autofokussensor meiner Kamera sehr verwirrt :D





Samstag, 9. August 2014

dots&stripes


wenn ihr das hier lest, dann bin ich schon seit vier Tagen auf dem Open Flair unterwegs und habe schon drei Tage lange die Musik genossen. Das Open Flair ist ein Festival in Eschwege in Hessen mit allen möglichen Acts, hauptsächlich im Bereich Rock und HipHop, ca. 20.000 Besuchern pro Tag und mein absolutes Lieblingsfestival - selbst wenn ich im Jahr sonst kein anderes besuchen sollte, das ist immer drin. 

Und da ich endlich mal wieder Lust auf Nailart hatte, zeige ich euch, wie meine Festivalnägel aussehen - nein, das wird nicht ablackiert, selbst wenn es nach ein paar Tagen splittert, lieber abgesplitterter Lack als völlig nackt!
Bei pshiiit habe ich ein ähnliches Design gefunden und fand die Kombination eindeutig nachahmungswürdig - bei mir ist es natürlich nicht ganz so perfekt geworden wie bei ihr, vor allem, da ich keine Lust auf langes Warten hatte und die schwarzen Streifen freihand gemalt habe, anstatt Tape zu benutzen. Trotzdem gefällt es mir ganz gut.

Verwendet habe ich Kendal von Zoya, Licorice von Essie und Coconut Milk von RdeL Young - ein solider, in zwei Schichten streifenfrei deckender, seeehr günstiger weißer Lack mit wirklich fantastischem Pinsel!



Dienstag, 1. Juli 2014

Instant Galaxy


In meiner Goldfischglasvase (keine Sorge, da hat nie ein Fisch drin gelebt!) wohnt die Milchstraße.


Genauer gesagt: Milky Way aus der Galaxy Collection von Dance Legend, ein ganz wunderbarer Multichrome mit Hologlitzerschnipseln. Ganz große Liebe. Im Gegensatz zur üblichen Größe mit 15ml Inhalt erhält man bei dieser Kollektion ein kleines Fläschchen mit 6,5 ml Lack, das natürlich auch etwas günstiger ist. Da dieser Lack aber mit einer Schicht über Schwarz schon voll zur Geltung kommt, verbraucht man auch nicht viel.

Und da wahrscheinlich keine Kamera existiert, die das volle Spektrum eines Multichromes bei Tageslicht einfach so einfängt, habe ich natürlich nicht nur den Lack, sondern auch meine Finger im Wasser versenkt.


Sonntag, 15. Juni 2014

Chevron


p2 - Business Woman
Catrice - George Blueney
Catrice - Bronze-Deco
RdeL Young - French Manicure Pen black

Noch zwei Mal klettern, dann kann ich meine Nägel (endlich) wieder lang wachsen lassen! Juhu!
Abgesehen davon, dass ich im Selbstversuch bemerkt habe, dass Nagelhärter nicht viel bringt, wenn ich nicht zeitgleich Biotin einnehme; meine Nägel splittern dann trotzdem, nur nicht ganz so stark. Noch ein Grund, weshalb sie zur Zeit wieder sehr kurz sind.

Mit dem Design bin ich nicht ganz zufrieden. Für das erste Mal ist es ganz gut geworden (solang man nicht auf die rechte Hand guckt, mit der muss ich noch ein wenig üben), allerdings hatte ich schon nach circa 2 Stunden Tipwear, ohne großartig mit meinen Händen gearbeitet zu haben. Das ist nicht besonders erfreulich.


Freitag, 13. Juni 2014

Belugakaviar


Essie - Belugaria

Jaja, die LE ist schon ein bisschen her. 
Ich war nicht beeindruckt und auch bei Belugaria war ich unschlüssig, ob ich ihn wirklich mitnehmen soll, als ich vor einem vollen Aufsteller stand.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich sowieso nicht das Geld für einen Essie eingeplant, ließ ihn also stehen, mit dem Gedanken im Hinterkopf: "Der ist im Fläschchen so schön, der ist bestimmt als erstes vergriffen!", und nahm mir vor, ihn nicht zu kaufen, zu mal ich von seinen weniger angenehmen Eigenschaften im Auftrag gelesen hatte.
Wochenlang lief ich immer wieder an der LE vorbei, alle Lacke waren rasant ausverkauft, nur Belugaria nicht. Also fasste ich mir irgendwann ein Herz und nahm ihn mit, das außergewöhnlich strukturierte Finish interessierte mich einfach zu sehr. Und jetzt endlich bin ich dazu gekommen, ihn zu lackieren.

Belugaria ist wirklich sehr grob. Die schwarzen Partikel lassen sich nicht mehr mit feinem Sand vergleichen, sondern ähneln in ihrer Größe tatsächlich eher Kaviar. Als Basis dient ein schwarzer Jellylack, dazu kommen noch unzählige holografische hexagonale Glitzerpartikel. Unter Belugaria habe ich eine Schicht Licorice aufgetragen, damit wirklich kein bisschen Naturnagel hervorblitzt, danach habe ich anderthalb Schichten Belugaria lackiert.
Richtig - anderthalb. Der erste Strich/Tupfer (da Essie empfiehlt, Belugaria aufzutupfen) brachte immerhin ausreichend Partikel für die Mitte des Nagels mit sich, an den Seiten fiel das Ergebnis eher schwach aus. Da musste ich dann nochmal nachbessern, habe aber die Mitte ausgespart, da ich sonst wirklich Berge auf den Nägeln gehabt hätte.

Das unglaublich grobe Finish ist wahrscheinlich nichts für jeden, ich finde es genial. Es sieht rockig aber trotzdem edel aus und erinnert wirklich sehr an schwarzen Kaviar. Belugaria hat auf jeden Fall einen Platz in meinem Nagellack-Herzen sicher.



Dienstag, 18. März 2014

Matthattan




Manhattan - 004 Black Trash
Manhattan - 10S Glitter Gold
Essie - Matte about you

Das ist jetzt mein dritter Versuch, diesen Eintrag zu verfassen; ich glaube, Blogger hasst mich heute.
Egal, wie auf den Bildern zu erkennen ist, habe ich nochmal runden Nägeln eine Chance gegeben. Beim ersten Versuch vor ein paar Wochen waren sie alle noch furchtbar instabil, sind abgebrochen und mussten radikal gekürzt werden. Jetzt sind die steinhart.
Ich muss noch ein wenig an der Form feilen (welch durchdachter Wortwitz!), sie sind stellenweise noch relativ ungleich und asymmetrisch geworden. Trotzdem gefällt es mir recht gut, sie sind auf jeden Fall ungefährlicher als eckige Nägel - ich stehe nämlich mit den Ecken auf Kriegsfuß und tu mir damit häufig weh.
Und ein wenig länger könnten sie auch noch sein, aber das kommt ja mit der Zeit.